Helfen macht glücklich – HTL-Schüler*innen helfen für guten Zweck

Papageno – mobiles Kinderhospiz in Salzburg HTL Itzling

„Es ist immer schön, wenn man anderen Leuten helfen kann. Und es ist auch cool, dass man in die Praxis hinauskommt, denn man lernt hier extrem viel“, so der Klassensprecher der 4. Klasse, Martin Baier, der wie viele Mitschüler*innen schöne Erinnerungen an das Projekt hat.

In der letzten Schulwoche im Schuljahr 2020/21 wurde von der HTL Salzburg das bereits 16. Sozialprojekt unter dem Motto „Helfen macht glücklich“ durchgeführt. Seit dem Jahr 2007 haben in diesem Projekt 2240 Schülerinnen und Schüler insgesamt 216.500 Euro erarbeitet und zur Gänze an Familien in Not gespendet, sei es an das SOS Kinderdorf Seekirchen, an das mobile Kinderhospiz- und Palliativteam Papageno Salzburg oder an konkrete hilfsbedürftige Menschen.

240 Freiwillige. Von den 2.000 eingeladenen HTL-Schüler*innen nahmen heuer 240 freiwillig teil und arbeiteten abteilungsübergreifend gemeinsam einen Tag in Gruppen mit mindestens zwei Personen. Unter Einhaltung der erforderlichen rechtlichen Bedingungen auf Auftrag von Firmen, Gemeinden oder Privaten ungefährliche Jobs wie Garten-, Maler-, Lager-, Büro-, Entrümpelungs- und kl. Bauarbeiten erledigt. Die Auftraggeber zahlten den im Projekt empfohlenen „Lohn“ von zehn Euro pro Stunde als Spende direkt auf das Konto der Aktion Licht ins Dunkel ein. So konnten im heurigen Jahr 16.500 Euro von den Schüler*innen erarbeitet werden.

Techniker mit Herz und Hirn. Der Initiator Hans Peter Enzesberger, der von fünf Bautechniklehrern unterstützt wurde, sieht hinter dem Projekt den sozialen Auftrag der Schule: „Das ist eine Lebensschule. Wir wollen die Schüler nicht nur zu guten Technikern ausbilden, sondern die Jugend soziales Engagement lehren und vorleben. Ich möchte Techniker mit Herz und Hirn.“

Herzlichen Dank für das Engagement!

DIESEN BEITRAG TEILEN
DAS KÖNNTE DIR AUCH GEFALLEN