Ende Oktober wurden Dr. Irmgard Singh
und Christof S. Eisl vom Verein „Pflege Lebensnah“ nach Rendsburg in den Norden Deutschlands eingeladen, um über Struktur und Finanzierung des Tageshospizes und die in Salzburg gemachten Erfahrungen zu berichten.

Rendsburg war von 1668 bis 2009 eine Garnisonsstadt, zuletzt genutzt von der deutschen Bundeswehr. „Pflege Lebensnah“ plant in einem seit der Auflösung der Garnisonen leerstehenden Stallgebäude ein Tageshospiz, in Verbindung mit einem stationären Hospiz.  Angeregt durch das von Dr. Sabine Pleschberger und Christof S. Eisl herausgegebene Buch „Tageshospize – Orte der Gastfreundschaft“ nahm der ehemalige Geschäftsführer von „Pflege Lebensnah“, Norbert Schmelter, Kontakt mit der Hospiz-Bewegung Salzburg auf, besuchte hier das Tageshospiz Kleingmain. Daraufhin lud zu einer Auftaktveranstaltung ein, bei der ein wesentlicher Teil darin bestand, aus dem reichen Erfahrungsschatz von Salzburg zu profitieren.  Das Interesse war sehr groß. Zu der Veranstaltung kamen etwa 100 Personen aus Politik, dem Hospiz- und Palliativbereich, Spender/innen und Vernetzungspartner/innen und ließen sich von der Idee Tageshospiz begeistern. Es gab einen regen Austausch und für uns Salzburger die Möglichkeit, viel Neues aus dem Bereich Betreuung und Pflege in Rendsburg zu erfahren.