Dr. Maria Haidinger verabschiedete sich am 16.10.2018, in der 13. Ordentlichen Generalversammlung nach 18 Jahren aus ihrer Funktion als Obfrau der Hospiz-Bewegung Salzburg in einem übervollen Anna-Radauer-Saal. Dabei bedankte sie sich bei allen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen, den angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und besonders bei ihren langjährigen Vorstandskolleginnen und -kollegen.

„Im Jahr 2000 durfte ich als Nachfolgerin von Dr. Ursula Dechant die Obfrauschaft übernehmen. 18 Jahre sind seither vergangen. Ich habe wunderbare Menschen in dieser Hospiz-Bewegung kennengelernt. Sie alle haben schwer kranken Menschen mit großer Empathie und Kompetenz ihre Zeit geschenkt. Alle gemeinsam haben wir viel bewegt und dazu beigetragen, ein Netzwerk aufzubauen, um Betroffene in einem so wichtigen Lebensabschnitt zu unterstützen. Dafür möchte ich herzlich Danke sagen.“ Sie bedankte sich auch bei den Medien, die in all den Jahren die Arbeit der Hospiz-Bewegung positiv aufgegriffen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht haben. „Es waren immer wieder einzelne Menschen, durch die wesentliche Schritte erst möglich waren: die Familie Radauer, die das Gebäude für das Tageshospiz zur Verfügung gestellt hat, Frau Ingeborg Rütgers mit ihrer großen finanziellen Zuwendung, und Politikerinnen und Politiker, die uns in unserer Aufgabe unterstützt haben“, so Haidinger.

Maria Haidinger und Geschäftsführer Christof Eisl zogen eine positive Bilanz über die vergangenen Jahre und konnten auf eine äußerst intensive und erfolgreiche Vorstandsperiode zurückblicken. Der Betrieb des Tageshospizes konnte durch das Mitwirken vieler helfender Hände in den letzten vier Jahren gefestigt und der Bestand der Organisation finanziell abgesichert werden. Die Kontaktstelle Trauer wurde im vergangenen Jahr eröffnet und mit Papageno und Papageno Innergebirg wurden zwei Palliativ- und Hospizteams für Kinder und Jugendliche mit einer lebensbedrohlichen oder Lebenszeit limitierenden Erkrankung aufgebaut.

Dr. Alois Grüner stellte den Finanzbericht vor, betonte die finanzielle Absicherung des Vereins durch zwei Erbschaften im vergangenen Jahr und würdigte die besonderen Leistungen des gesamten Vorstandes. Nach dem Vorlesen des Berichtes der Rechnungsprüfer wurde der Vorstand durch die zahlreich erschienen Mitglieder entlastet. Dr. Andreas Kindler bedankte sich im Namen des Vorstandes bei der scheidenden Obfrau Maria Haidinger und schilderte, dass er schon als junger Arzt im Turnus bei ihr als leitender Oberärztin den offenen und ehrlichen Zugang zu schwer kranken Frauen kennenlernen durfte und Unterstützung bei seinen Anliegen für die Krebshilfe erhielt, ehe Haidinger ihn in den Vorstand rief. Besonderer Dank galt den scheidenden Vorstandsmitgliedern: Dr. Nicholas Waldstein für 22 Jahre, Ulrike Schaffenrath für 20 Jahre, Dr. Alois Grüner für 18 Jahre, Mag. Johannes Dines für sechs Jahre, Sieglinde Neuböck und Peter Zeiner für vier Jahre Vorstandstätigkeit. Ehrenamtliche aus allen Bezirken brachten diesen Dank durch individuelle Geschenkkörbe mit regionalen Produkten zum Ausdruck.

Danach stellten sich die Kandidat/innen für den neuen Vorstand vor, wurden einstimmig gewählt und von den Vereinsmitgliedern herzlich willkommen geheißen. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein waren die positive und herzliche Hospiz-Stimmung und ein freudiger Blick in die Zukunft spürbar.

 

Der neue Vorstand der Hospiz-Bewegung Salzburg:

Von links: Ingrid Berger (Ehrenamtlichenvertreterin Stadt), Elfi Gruber (Ehrenamtlichenvertreterin Innergebirg), Dr. Andreas Kindler (medizinischer Berater), Johann Hainisch (Kassierin-Stellvertreter), Mag. Karl Schwaiger (Obmann), Dr. Michael Pallauf (Obmann-Stellvertreter), Brigitte Trnka (Schriftführerin), Dr. Vera Coreth (ebenfalls Kassierin-Stellvertreter), Mag. Roland Rasser (geistlicher Berater), Mag. Herta Stix (Kassierin) und Dr. Andreas M. Weiß (Schriftführerin-Stellvertreter)