Hospiz-Begleitung

Hospizbegleiter/innen sind einfach da, wenn man sie braucht!

Die meisten Menschen wünschen sich ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis zuletzt und ein Sterben in vertrauter Umgebung. Dieser Wunsch kann häufig erfüllt werden, wenn ein dementsprechendes Betreuungsnetz durch die Zusammenarbeit mehrerer Menschen, Dienste und Einrichtungen geschaffen wird. Hospizarbeit nimmt sowohl in der Beratung über Hilfsmittel, in der mobilen Begleitung durch  ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen als auch in der Aufnahme im Tageshospiz einen wichtigen Platz ein.

Begleiter/innen der Hospiz-Bewegung sind sorgfältig ausgebildete Frauen und Männer, die der Schweigepflicht unterliegen. Sie sind einfach da, wenn man sie braucht. Sie führen Gespräche, hören zu und begleiten die/den Betroffene/n auf ihrem/seinem individuell gewählten Weg. Die Begleitung ist selbstverständlich kostenlos.

Ehrenamtliche Begleiter/innen machen mobile Hospiz-Begleitung erst möglich. Sie stehen lebensbedrohlich erkrankten Menschen und ihren Angehörigen in einer schwierigen Lebensphase bei.

Dies geschieht durch:

  • Besuche zu Hause, im Krankenhaus, im Senioren- oder Pflegeheim
  • Gespräche, Unterstützung bei Unternehmungen
  • Trauerbegleitung für Angehörige

Was der betroffene Mensch in dieser Lebensphase braucht, sind Zeit, Zuwendung und Gespräche. Auf diese Weise können seine Ängste gelindert und er vor Isolation und Einsamkeit bewahrt werden. Hospizbegleiter/innen übernehmen keine routinemäßige Krankenpflege oder Hausarbeit. Sie sind also kein Ersatz für Altenbetreuung und Hauskrankenpflege.

Infofolder Hospiz-Bewegung Salzburg

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit wird auf dieser Website die geschlechtsspezifische Differenzierung nicht durchgehend berücksichtigt. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung selbstverständlich für beide Geschlechter.